Feng Shui

Feng Shui – unsere ganz persönlichen Ansichten zu dieser jahrtausende alten Lehre. Eines ist uns vorweg ganz wichtig: Wir sind keine Feng-Shui – Meister! Uns gefallen die meisten chinesischen Glückssymbole nicht, halten sie auch nicht für notwendig. Und wo das Bett steht, wird ganz zum Schluss erst wichtig.

Wir interessieren uns jedoch für diese alte Lehre, weil wir viele Dinge, die dort gefunden, erwähnt und gelehrt werden, für allgemein gültig halten und wir die Berücksichtigung verschiedener Feng Shui – “Gesetzmäßigkeiten” als förderlich für das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden, egal ob Haus oder Wohnung, im Büro oder auch in Gesellschaftsbauten – und damit überhaupt – ansehen. Und zwar nicht, weil es sich hierbei um Feng Shui an sich handelt, sondern weil wir sie selbst als angenehm – oder unangenehm – empfinden.

Was ist Feng Shui?

Wir haben Feng Shui auch nicht als Dogmatismus verstanden. Es geht nach unserem Verständnis vielmehr um das Bemühen, ein Gleichgewicht herzustellen, Positives zu befördern und/oder Negatives abzuschwächen, ein angenehmes, inspirierendes oder entspannendes Umfeld zu schaffen.

Erlauben Sie uns einen Vergleich, der vielleicht hilft, unsere Auffassung zu verdeutlichen:

Das Wetter kennt Sommer und Winter, außerdem das Frühjahr und den Herbst. Es gibt Sonnenschein und Regen, Sturm, starken und schwachen Wind oder Windstille. Die Erde hat die beiden Pole und den Äquator mit ihren extremen Klimabedingungen. Der weitaus größere Teil der Erde liegt jedoch in anderen Klimazonen, als diesen Extremen. 

Nichts von dem steht allein für sich. Es gibt auch nicht nur zwei Extreme, sondern viele Zwischenstufen. Sie stehen in einem Zusammenhang und bedingen einander. All diese Nuancen sind Teil eines homogenen Systems, sind notwendig und erforderlich für das Gesamte. Es ist weder zulässig noch  erstrebenswert, eines zu sehr zu betonen oder ein anderes völlig “abzuschaffen”.

Gestatten Sie ein weiteres Beispiel:

Der wärmende Sonnenschein wird von den Lebewesen der Natur zum Wachsen und Gedeien benötigt. Würde aber nur die Sonne scheinen und mit größtmöglicher Kraft, würde alles verwüsten. Der Regen wird genauso zum Wachsen benötigt. Gerät beides in ein Ungleichgewicht, führt das zu Irritationen und Veränderungen.

Obwohl das so ist, haben die Wüsten auf der Welt eine klimaregulierende Bedeutung – sind also auch in ihrem Extrem notwendig, genauso, wie die Regenwälder oder die Eismassen an den Polen. Verändert man diese regulierenden Elemente, verändert sich das ganze System. Die aktuellen Diskussionen über Klimaveränderungen, Abschmelzen der Pole, Abholzen der Regenwälder etc. sind Beleg dafür.

Es geht also – auch bei Feng Shui – nicht um richtig oder falsch, um gut oder schlecht. Es geht um einen Ausgleich und eine förderliche Atmosphäre.

Feng Shui hat über Jahrtausende Erfahrungen gesammelt und die gewonnenen Erkenntnisse an die jeweils aktuellen Gegebenheiten angepaßt. So ist Feng Shui und seine Lehren also nichts Dogmatisches oder Statisches, sondern stets veränderlich und um Verbesserung bemüht.

Wollen wir diese Lehren anwenden! Es geht also darum, ein Ideal zu finden – solange dieses Ideal nicht als Dogma, sondern als Gleichgewicht, als veränderlich, als persönlich und lebendig begriffen wird.

Wir haben z.B. einmal versucht, alle Lehrsätze des Feng Shui zur Anordnung von Räumen in einem einzigen Gebäudegrundriß zu verwirklichen. Es ist uns nicht gelungen!

Sicher gibt es Regeln, Grundsätze, Allgemeingültiges, so, wie es Sonne und Regen gibt. Aber sie bedürfen immer der individuellen Gewichtung und der persönlichen Ausprägung.

Wir haben weitere Feng-Shui-Seiten für Sie vorbereitet. Schauen Sie morgen wieder rein – wir werden die Seiten hier verlinken!


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